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Bitte beachten Sie beim Einbau die geltenden Errichtungsnormen DIN VDE 0700 Teil 520A3.

Der Errichter der Heizungsanlage, hat dem Benutzer bei der Übergabe sämtliche Unterlagen (Verlegeplan, Installationsplan, Aufbau etc.) auszuhändigen.

Bevor mit der Verlegung begonnen wird, muß sichergestellt sein, daß die Anschlußleistung der Heizung den baulichen Gegebenheiten der bestehenden Elektroinstallation entspricht. Installationsseitig ist eine allpolige Trennvorrichtung vom Netz mit einer Kontaktöffnungsweite von mind. 3 mm pro Pol vorzusehen.
Der höchst zulässige Strom für ein Flächenheizelement, wenn dessen Anschlüsse zur Einspeisung weiterer Flächenheizelemete benutzt werden, darf 10 A nicht überschreiten. Andernfalls ist ein Relais bzw. Schütz zu benutzen das vom Regler geschalten wird, die entsprechende Anpassung der Absicherung auf einen oder mehrere Heizkreise mit speziellen Absicherungen ist zu beachten.

Nach Erhalt des Verlegeplans, sowie der zugehörigen Materialien, kann mit dem Einbau des Heizsystems begonnen werden.

Beachten Sie hierbei, daß die Verlegefläche entsprechend gegen Wärmeverluste isoliert ist. Sollte dies nicht der Fall sein, ist eine Wärmedämmung nach DIN (Wärmebedarfsberechnung) vorzunehmen.
 

Vergewissern Sie sich anhand des Verlegeplans, wie die Matten liegen und an welcher Stelle der Temperaturfühler eingebaut wird.
Die Installations-Rohre und Anschlußdosen werden entsprechend dieser Vorgaben verlegt. Der Temperaturfühler muß in einem eigenen Installationsrohr  20 mm unmittelbar unter der Heizebene zwischen zwei Heizleitern verlegt werden. Hierzu ist eine entsprechende Ausnehmung des Untergrundes erforderlich (Einstemmung einer Nut im Estrich bzw. Unterboden). Um zu verhindern, daß bei der Verlegung Flexmörtel in das Fühlerrohr gelangt, wird dieses mit einem Isolierband abgedichtet. Somit ist eine evtl. Auswechslung des Fühlers gewährleistet. Entsprechend den Planvorgaben werden die Zuleitungen eingezogen und abgesichert. Hierbei ist darauf zu achten, daß evtl. mehrere Stromkreise (siehe Plan), installiert werden müssen.
Vor Verlegung der Dünnbettheizmatten ist der bestehende Untergrund zu reinigen (Besenrein, Wachs- und Fettfrei).


Die Dünnbettheizmatten werden auf dem bestehenden Untergrund gemäß Verlegeplan ausgelegt. Es ist belanglos, ob die Heizleitungen am Netz nach unten oder oben zu liegen kommen (Heizleitungen nach unten erleichtert das Verteilen des Klebers mit der Zahnspachtel). Hierbei ist jedoch darauf zu achten dass keine spitzen Gegenstände in die Heizleitung drücken. Die Kaltenden werden außen am Rand bis zur Anschlußdose geführt und dürfen keine Heizleitung überqueren, da sonst die doppelte Dicke entsteht und dadurch der Oberbelag an diesem Punkt nicht mehr eben verlegt werden kann. 2 Heizleitungen dürfen sich nicht berühren da sonst an dieser Stelle ein wärmerer Punkt entsteht. Ist ein Kaltende zu kurz, wird mit der Schere das Netz für 1 oder 2 Windungen aufgeschnitten und der so freiwerdende Heizleiter Richtung Dose verlegt (Der Netzstreifen verbleibt am Heizleiter). Der Abstand zwischen zwei Heizmatten soll ca. 5-7 cm betragen.
Falls es die Verlegegeometrie erfordert, kann die Heizmatte umgelegt werden. Hierbei wird an der entsprechenden Stelle das Netz aufgeschnitten und die Heizmatte um 90° bzw. 180° umgelegt. Die Heizleitung darf hierbei nicht geknickt und nicht beschnitten werden.
Der kleinste zulässige Biegeradius ist 10  = ca. 30 mm.

Verlegung:


Normale Verlegung


Aufgeschnittenes Netz um 90° gedreht


Aufgeschnittenes Netz um 180° gedreht

Der Einbau der Thermo-Netzheizmatten darf nur bei Temperaturen über 5° C erfolgen.

Für den Einbau der Thermo-Netzheizmatten gibt es prinzipiell 3 Möglichkeiten:

1.) Mit einer Zahnspachtel wird eine Lage Flexmörtel (temperaturbeständiger Fliesenkleber bis 50° C) in einer Stärke von 4-6 mm aufgetragen und der Fliesen- Stein- oder Marmorbelag in einem Arbeitsgang verlegt.

2.) Die Thermo-Netzheizmatte wird mit einer Lage Flexmörtel knapp 3 mm stark überstrichen. Nach Aushärtung dieser Lage wird der Fliesen-, Stein- oder Marmorbelag verlegt.

3.) Die Thermo-Netzheizmatte wird bis auf Höhe der Heizleiter ca. 5 mm mit einer Fließ-Ausgleichsmasse (z.B. PCI-Periplan10 oder Dünnestrich) überdeckt. Nach einer Aushärtezeit von 1-2 Tagen wird der Oberbelag (Teppich, Holz, PVC, Keramik, Marmor) verlegt.

Technische Daten:

Spannung : 230 V~
Kleinster zulässiger Biegeradius : 30 mm
Leistung : 150 Watt/m²
Niedrigste Verlegetemperatur : 5 ° C
Prüfspannung : 5 kV
Nenntemperatur : 90 ° C
Schutzmaßnahme : FI-Schutzschaltung
 

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Stand: 30. August 2014
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