NetzDoku – Handbuch und Anleitung

Ihr Netzwerk Schritt für Schritt dokumentieren

Netzwerkscan einrichten, Windows-Agenten anbinden, Geräte und Verkabelung pflegen und die Dokumentation als PDF bereitstellen. Lesen Sie ausgewählte Anleitungen direkt im Browser oder öffnen Sie das vollständige öffentliche PDF-Handbuch.

Die passende Anleitung finden

Diese Seite führt durch die wichtigsten Aufgaben in NetzDoku. Die vollständige öffentliche Textfassung des Handbuchs enthält alle 36 Themenkapitel.

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Installation und erster Start

NetzDoku besteht aus dem Hauptprogramm, dem Server und den Agenten auf den Windows-Rechnern. Der optionale Monitor zeichnet auf Wunsch Auslastung und Programmstarts auf.

  1. Datenbank vorbereiten: Installieren Sie Firebird 5 auf dem Datenbankrechner. Firebird wird laut Handbuch separat installiert.
  2. Server einrichten: Installieren Sie NetzDoku-Server. Das Setup kann eine leere Datenbank anlegen; später steht dafür der Startmenü-Eintrag „Leere Datenbank anlegen“ bereit.
  3. Arbeitsplatz einrichten: Installieren Sie das NetzDoku-Hauptprogramm und tragen Sie die passende Datenbankverbindung ein.
  4. Persönliche Zugänge anlegen: Richten Sie im Tab „Programmzugänge“ Benutzer und passende Rollen ein.
  5. Erfassung vorbereiten: Legen Sie die zu scannenden Netzwerke fest und richten Sie bei Bedarf die Windows-Agenten ein.

Die verwendete Konfigurationsdatei wird im Tab „Einstellungen“ angezeigt. Prüfen Sie bei Verbindungsproblemen zuerst, ob Programm, Server und Agenten auf das vorgesehene System zeigen.

Geräte mit dem Netzwerkscan erfassen

  1. Öffnen Sie die Einstellungen und hinterlegen Sie die Netzwerke und SNMP-Einstellungen für Ihren Einsatz.
  2. Stellen Sie sicher, dass die zu erfassenden Geräte erreichbar sind und benötigte SNMP-Abfragen zulassen.
  3. Starten Sie „SNMP-Scan starten“ in der Werkzeugleiste.
  4. Verfolgen Sie Fortschritt und Ergebnis und öffnen Sie anschließend den Tab „Geräte“.
  5. Prüfen Sie erkannte Geräte und ergänzen Sie Geräteart, Ort, Verbindung und Notizen.

Der Scan erfasst auch Geräte ohne Windows-Agent, beispielsweise Switches, Router, NAS-Systeme und Drucker. Ist SNMP auf einem Gerät abgeschaltet, bleiben die verfügbaren Angaben eingeschränkt.

Geräte schnell wiederfinden

Die Geräteliste lässt sich unter anderem nach IP-Adresse, Name, Ort, Seriennummer, Hersteller, Modell und Notizen durchsuchen. Filter für Geräteart, Ort und Verbindung grenzen die Auswahl weiter ein. „Zeile anzeigen“ stellt die vollständigen Angaben einer Zeile dar.

Windows-Agenten einrichten

Der Agent läuft als Dienst auf den zu dokumentierenden Windows-Rechnern. Er liefert die Details, die ein Netzwerkscan allein nicht ermitteln kann.

  1. Installieren Sie NetzDoku-Agent auf dem jeweiligen Windows-Rechner.
  2. Tragen Sie im Konfigurationsdialog den vorgesehenen Server ein.
  3. Legen Sie fest, wann Berichte gesendet werden: beim Einschalten, bei der Anmeldung und auf Wunsch täglich zu einer festen Uhrzeit.
  4. Prüfen Sie im Hauptprogramm, ob Agent-Daten für den Rechner ankommen.
  5. Öffnen Sie die zugehörigen Ansichten für Hardware, Software, Ereignisse und geplante Aufgaben.

Die Agent-Daten umfassen je nach System unter anderem Hardware, installierte Programme, Benutzerkonten, Datenträger, Windows-Updates, geplante Aufgaben und lokal angeschlossene Geräte.

Der Server kann außerdem zeitgesteuerte Scans, Benachrichtigungen und Datensicherungen übernehmen. Die genauen Einstellungen sind im vollständigen Handbuch beschrieben.

Inventar, Verkabelung und Lizenzen pflegen

Geräte und Zuständigkeiten ergänzen

Ergänzen Sie Geräteart, Ort, Seriennummer, Beschaffungsdaten und Notizen. Im Tab „Zuordnungen“ halten Sie fest, wer welches Gerät nutzt. Gerätearten und Orte werden in eigenen Listen gepflegt.

Patchpanel und Netzplan dokumentieren

Im Tab „Patchpanel“ erfassen Sie Rangierfelder und Portbeschriftungen. Das Patchfenster verbindet diese Angaben mit den Switch-Ports. Der Tab „Topologie“ bietet die Zeichenfläche für den Netzplan und den Import vorhandener Pläne als Bild.

Software und Lizenzen im Zusammenhang sehen

Pflegen Sie Lizenzen mit Laufzeit, Anzahl und Zuordnung. NetzDoku kann installierte Software mit den hinterlegten Lizenzen abgleichen und Auffälligkeiten in der Abdeckung anzeigen. Ob eine Nutzung lizenzrechtlich zulässig ist, muss anhand der jeweiligen Lizenzbedingungen geprüft werden.

Fotos und Aufgaben am Gerät ablegen

Fotos ergänzen Standort, Typenschild oder Verkabelung. Aufgaben erhalten einen Gerätebezug, Zuständigkeit, Priorität und Fälligkeit. So bleiben Dokumentation und nächste Arbeitsschritte zusammen.

PDF-Berichte, Etiketten und Handy-App

Eine Netzwerkdokumentation als PDF erzeugen

  1. Prüfen Sie die erfassten Geräte und ergänzen Sie fehlende Angaben.
  2. Aktualisieren Sie relevante Zuordnungen, Lizenzen, Fotos, Verkabelung und Netzplan.
  3. Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf „PDF exportieren…“.
  4. Prüfen Sie den erzeugten Bericht, bevor Sie ihn an andere weitergeben.

Der Bericht fasst Geräte, Hardware und Software, Zuordnungen, Lizenzen und die weiteren dokumentierten Informationen zusammen. Er ist eine Ausgabe der hinterlegten Daten; unvollständige Erfassung bleibt auch im Bericht unvollständig.

Geräteetiketten mit QR-Code

Über „Etiketten drucken…“ entstehen Etiketten mit QR-Code, IP-Adresse und Kennung. Die Mobil-App kann den Code scannen und die passenden Gerätedetails öffnen.

Unterwegs auf die Dokumentation zugreifen

NetzDoku Mobile gleicht die Dokumentation mit dem Server ab. Die lokale Kopie lässt sich anschließend offline lesen. Je nach Berechtigung können Sie Aufgaben bearbeiten, Fotos aufnehmen und QR-Codes scannen.

Zugriffe und Datensicherung

Eine Netzwerkdokumentation kann sensible Angaben zu Geräten, Benutzern, Diensten und Zugängen enthalten. Beschränken Sie den Zugriff auf die Personen, die diese Informationen benötigen.

  • Vergeben Sie persönliche Programmzugänge und passende Rollen.
  • Schützen Sie Datenbank und Konfigurationsdateien mit geeigneten Zugriffsrechten.
  • Richten Sie die automatischen Sicherungen im Server ein und kontrollieren Sie ihre Ergebnisse.
  • Stimmen Sie Aufbewahrung und Löschung der erfassten Daten mit Ihrem Betrieb ab.
  • Prüfen Sie PDF-Berichte vor einer externen Weitergabe auf enthaltene interne Informationen.

Der KI-Assistent und externe Browser- oder Paste-Funktionen können Texte außerhalb des eigenen Systems übertragen. Prüfen Sie den vorgesehenen Empfänger und entfernen Sie interne Daten sowie Zugangsinformationen vor einer solchen Übertragung.

Häufige Fragen

Warum zeigt ein Gerät nur wenige Angaben?

Prüfen Sie Erreichbarkeit und SNMP-Konfiguration. Für die Windows-Details muss der Agent installiert sein und seine Daten an den vorgesehenen Server senden.

Warum fehlen Agent-Daten?

Prüfen Sie Serveradresse, Dienstzustand und Netzwerkverbindung. Kontrollieren Sie außerdem die konfigurierte Berichtszeit und die verwendete Datenbank.

Was bedeutet ein auffälliger Zustand?

Öffnen Sie die Details und lesen Sie die gemeldeten Ereignisse oder Datenträgerwerte. Warnungen sind Hinweise zur Prüfung und ersetzen keine technische Diagnose.

Wie werden Benachrichtigungen eingerichtet?

Im Tab „Benachrichtigungen“ pflegen Sie SMTP-Einstellungen, Empfänger und Regeln. Prüfen Sie die Konfiguration und die für Ihren Betrieb passenden Meldungen.

Wo bekomme ich Unterstützung?

ECL unterstützt bei Einrichtung, Schulung und laufender IT-Betreuung. Beratung zu NetzDoku anfragen.

Das vollständige NetzDoku-Handbuch als PDF

NetzDoku – Handbuch zur Netzwerkdokumentation
Öffentliche Textfassung: 14.10.2026 · 15 Seiten · PDF, ca. 125 KB
Basis: Handbuch Version 1.2.1 vom 24.09.2026.

NetzDoku-Handbuch als PDF öffnen

Das PDF enthält die Anleitungen zu allen 36 Themenkapiteln, ein verlinktes Inhaltsverzeichnis und weitere Details zu Ereignissen, Monitoring, Benutzern, Programmzugängen, Diagnose, KI-Assistent, Agenten und Sicherung.

Die internen Bildschirmabbildungen wurden für diese öffentliche Fassung weggelassen. Die Originaldokumentation bleibt erhalten. Einzelne Bezeichnungen können je nach Programmstand abweichen.

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